Presseeinladung

Femizide – Frauenmorde in Deutschland. Was haben wir damit zu tun?

Online-Mittagsgespräch am 9. März

Das Phänomen ist nicht neu – Frauen werden ermordet, weil sie Frauen sind. Diesen Zusammenhang beschreibt der Begriff Femizid. Mit Deutschland werden diese Femizide häufig nicht in Verbindung gebracht. Die Statistiken der Polizei sind jedoch eindeutig: Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau getötet, meist von ihrem Partner oder Ex-Partner. Jeden zweiten Tag gibt es einen Tötungsversuch – die Dunkelziffer liegt dabei vermutlich noch höher.

Femizide sind ein gesamtgesellschaftliches Problem. Doch oft wird es als „Familientragödie” oder als „private Angelegenheit” bezeichnet, wenn Männer über das Leben und Überleben von Frauen entscheiden. Woher kommt diese Gewalt gegen Frauen? Was wird getan, um Femizide zu verhindern? Darüber sprechen wir mit der Journalistin Julia Cruschwitz. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Carolin Haentjes hat sie ein Buch über Femizide in Deutschland geschrieben und dafür mit Betroffenen gesprochen, Gerichtsprozesse verfolgt, Anwältinnen, Polizeibeamte, Politikerinnen und Politiker befragt.

Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden. Fotos für die Ankündigung finden Sie unten im Downloadbereich.

Auf einen Blick

Femizide – Frauenmorde in Deutschland.
Was haben wir damit zu tun?


Ort: online

Datum: 9. März, 12 Uhr

Gast: Julia Cruschwitz, Journalistin und Buchautorin

Ansprechpartnerin: Dr. Jana Steinke

Hinweis zur Durchführung der Veranstaltung: Der Webtalk findet über die Plattform BigBlueButton statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte mit dem Stichwort „Femizide" unter info@blzpb.brandenburg.de an. Den Zugangslink erhalten Sie rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung.

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