
Brandenburg erlebt derzeit seine zweite Wiederentdeckung als Kulturlandschaft. Nachdem sich das Land auch dank Fontane im 19. Jahrhunderts erstmals als Kulturlandschaft verstand, wird es seit Anfang der 1990er Jahre erneut als die märkische Kulturregion wahrgenommen. Neben dem architektonischen und literarischen Erbe wird dabei auch die Gartenbaukunst, die Inszenierung der Naturlandschaft, als Kulturerbe wiederentdeckt. Ganz oben steht hierbei der Name Lenné, der nicht nur für den preußischen Adel, sondern auch das märkische Bürgertum englische Parks und romantische Naturlandschaften entwarf.
Mit Marie Luise Rohde, Kunsthistorikerin, und Sonja Gudlowski, Bürgerinitiative Lenné-Park Frankfurt (Oder)
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